UNSERE PÄDAGOGIK

Montessori bei MoKi

Ein Konzept aus dem Jahr 1907 – und jeden Tag neu gelebt in Remscheid.

📷 [FOTO-REGIE: Kind sitzt allein, hochkonzentriert, arbeitet mit klassischem Montessori-Holzmaterial, Kamera-Höhe Augenhöhe des Kindes, keine Störelemente im Bild, Bokeh-Hintergrund, 1:1]

Wer war Maria Montessori?

Maria Montessori war eine italienische Ärztin und Reformpädagogin. Als erste Frau Italiens studierte sie Medizin, wandte sich aber bald der Pädagogik zu. Sie beobachtete Kinder mit größter Genauigkeit und stellte fest: Kinder haben einen natürlichen, inneren Bauplan für ihre Entwicklung. Wenn man ihnen die richtige Umgebung und die Freiheit gibt, ihrer Neugier zu folgen, entfalten sie eine unglaubliche Konzentration und Freude am Lernen. Dieses Prinzip gilt heute weltweit als eine der nachhaltigsten Formen der Pädagogik.

„Das Kind ist Baumeister seiner selbst.“
📷 [FOTO-REGIE: Historisches Portrait-Platzhalter, Schwarz-Weiß-Stil, eleganter Rahmen, "Maria Montessori, 1870–1952"]

Vier Sätze, die unseren Alltag leiten

01
„Hilf mir, es selbst zu tun.“
Wir nehmen den Kindern nicht ab, was sie alleine schaffen wollen. Vom Jacke-Anziehen bis zum Brote-Schmieren: Das Selbsttun stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten enorm.
02
„Die Vorbereitete Umgebung“
Räume sind so eingerichtet, dass Kinder alles frei zugänglich finden. Ordnung und klare Strukturen geben die nötige Sicherheit und Orientierung, um sich im Raum frei zu bewegen.
03
„Freiheit & Grenzen“
Das Kind entscheidet, was, wie lange und wo es arbeitet. Diese Freiheit ist jedoch an klare Regeln und den respektvollen Umgang miteinander und mit den Materialien gebunden.
04
„Die sensible Phase“
Kinder haben Zeitfenster, in denen sie besonders empfänglich für bestimmte Lerninhalte sind. Unsere Erzieher beobachten diese Phasen und bieten dann das exakt passende Material an.

Montessori im Alltag – so sieht ein Tag aus

07:00
Ankommen

Gruppenübergreifend, freie Wahl des Arbeitsbereichs

07:30
Gemeinsames Frühstück

In der eigenen Gruppe, zubereitet mit Bio-Zutaten

09:00
Morgenkreis

Gemeinschaft, Sprache, Lieder und Besprechung des Tages

09:30
Freie Arbeitszeit

Mit Montessori-Material in Lummerland, Bullerbü oder Lönneberga

10:30
Garten & Außengelände

Spielen am Waldstück, Gärtnern im Gemüsebeet

12:00
Mittagessen

Frisch aus der eigenen Küche (regional, bio, vegetarisch)

13:00
Ruhephase

Schlafen für die Kleinen, Lesezeit für die Großen

14:00
Ende Blockplatz

Abholzeit für Kinder mit Halbtagsplatz

14:30
Nachmittagszeit

Freies Spielen, Angebote und Ausklang

16:30
Ende Betreuungszeit
📷 [FOTO: Morgenkreis, Kinder im Schneidersitz auf Boden, Erzieher spielt Gitarre]
📷 [FOTO: Kind knetet Teig, hochkonzentriert]
📷 [FOTO: Gartenspiel, Nachmittagslicht, Rennen]

Drei Räume als Montessori-Umgebungen

📷 [FOTO-REGIE: Weitwinkel Gruppenraum, Holzregale mit Montessori-Material, Kind greift alleine nach Lernmaterial, Erzieher im Hintergrund sitzend, beobachtend, nicht eingreifend, 4:3]
Lummerland

Die vorbereitete Umgebung

Ein von uns liebevoll vorbereiteter Raum strukturiert das Chaos der kindlichen Welt. Wenn hier jedes Objekt seinen festen Ort hat, kann der Geist des Kindes in Ruhe konzentriert arbeiten. Ordnung befreit.

📷 [FOTO-REGIE: Kinderküche, kleines Mädchen schält Karotte, Werkzeug ist kindgerecht, echte Küche keine Spielzeugküche, 4:3]
Bullerbü

Lebenspraktische Kompetenz

Kochen, einschenken, Karotten schälen: Alltagstätigkeiten sind ein echtes, wichtiges Lernfeld. Die Kinder greifen nach echtem Porzellan und echten Werkzeugen.

📷 [FOTO-REGIE: Atelier-Bereich, Kinder malen großformatig auf Boden, Pinsel, echte Acrylfarben, Werkbank dahinter, 4:3]
Lönneberga

Kreativität & Ausdruck

Die freie, gestalterische Entwicklung ist eine der tiefsten Formen des Lernens. Vom Bearbeiten groben Holzes an der Werkbank bis zum Mischen von lebhaften Farben im Atelier.

📷 [FOTO-REGIE: Kinder knien in Hochbeeten, ernten Tomaten oder Salat, Erzieher sitzt daneben auf Erde, gemeinsame Ernte, 16:5]

Der Garten als vierter Erzieher

Unser 2.000 Quadratmeter großes Außengelände mit eigenen Gemüsebeeten verstehen wir als vitalen Lern- und Erfahrungsraum. Die Kinder pflanzen im Frühjahr Karotten, Zucchini und Kartoffeln an, gießen sie und ernten den Ertrag gemeinsam im Spätsommer. Dieses Verständnis vom Lauf der Jahreszeiten ist die beste Schule für Nachhaltigkeit.

„Wer pflanzt, versteht sich selbst.“

Was Sie zuhause tun können

Montessori wirkt am stärksten, wenn Kita und Familie dieselbe Haltung teilen.

💬

Reden statt entscheiden

Fragen Sie: Was möchtest du? Statt: Nimm das. Indem Sie Ihr Kind aktiv einbinden, lernt es Selbstständigkeit im Denken.

Geduld als Geschenk

Jede Minute, die Sie warten, während sich Ihr Kind die Schuhe anzieht, ist eine Minute, in der Ihr Kind wächst.

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Fehler willkommen

Verschüttetes Wasser ist kein Problem – es ist ein Lernmoment. Lassen Sie das Kind den Lappen holen und mutig Fehler machen.

„Das Leben anzuregen – und es sich dann frei entwickeln zu lassen – hierin liegt die erste Aufgabe des Erziehers.“
– Maria Montessori
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